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MS UND TROTZDEM HAPPY?

Über Stolpersteine, Meisterleistungen und die Wahl, glücklich zu sein.

Veröffentlicht am 18. Mai 2026

Habt ihr schon mal eine Modeschau gesehen, bei der Models von der Grösse ihrer Schuhe überwältigt werden? Sie versuchen alles, um nicht hinzufallen. Zum Zusehen ist es recht amüsant. Als derjenige, der eine Bekanntschaft mit dem Boden vermeiden will, kann man daran wenig Lustiges finden.

So sieht es bei mir in etwa aus, wenn ich an einem Rand von ca. 1 mm (!!) hängen bleibe. Ja genau, 1 mm. Man fragt sich manchmal schon, wie man so etwas schafft. Eine Meisterleistung. Na ja, man steht wieder auf, probiert, ob es denn noch geht, und sucht sich ein Plätzchen zum Erholen. So wie ich jetzt. Habe gerade den Boden geküsst und schreibe nun einen Blogeintrag.

Und das sind dann die Momente, in denen das Fragezeichen grösser ist als das Happy. Aber es ist nun mal wie es ist. Ändern kann ich es nicht, traurig sein, macht es nicht besser. Fragen wieso ist sinnlos, es wird mir niemand eine Antwort geben. Deshalb ist meine Einstellung, dass ich trotz MS Happy sein will für mich existenziell.


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Das ganze persönliche Interview im Video

Möchtest du noch mehr über mich, meine Gedanken und meinen Alltag mit MS erfahren? Das ausführliche Gespräch gibt es auch auf YouTube als Video.

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